LET`S TALK PEDAL!

INTERVIEW //

Unser Ansatz ist es die Zeit auf Deinem Bike immer noch ein Stückchen besser zu machen. Grund genug Euch die kreativen Köpfe hinter unseren Produkten vorzustellen. Wir haben uns mit Enduro-Racer und Entwickler unseres A-Flat Pedals Fabian Scholz zum Frühstück getroffen. Fabian hat seine alte La Pavoni Maschine angeworfen und mit uns bei Espresso und Crossaints über seine Karriere als Racer/Ingenieur und die Entstehung der ACROS MTB Pedale geplaudert.

Unser Ansatz ist es die Zeit auf Deinem Bike immer noch ein Stückchen besser zu machen. Grund genug Euch die kreativen Köpfe hinter unseren Produkten vorzustellen. Wir haben uns mit Enduro-Racer und Entwickler unseres A-Flat Pedals Fabian Scholz zum Frühstück getroffen. Fabian hat seine alte La Pavoni Maschine angeworfen und mit uns bei Espresso und Crossaints über seine Karriere als Racer/Ingenieur und die Entstehung der ACROS MTB Pedale geplaudert.

Hi Fabian, schön, dass wir bei Dir sein dürfen und Du ein wenig Zeit hast um mit uns ein bisschen „Pedal-Talk“ abzuhalten. Erzähle doch kurz für die Leute, die nicht kennen, Deinen sportlichen Werdegang!

Ja, am Anfang habe ich als XC Racer gestartet, musste dann schnell feststellen, dass meine Stärken eher im bergab Bereich lagen. So bin ich dann auch schnell zum Dualslalom gekommen.Die richtige Initialzündung kam dann mit dem Sieg des Hobby Junioren Weltmeister Titels im Dualslalom 2001. Parallel dazu gab es immer Ausflüge in Richtung Downhill, BMX und Enduro. Acros war damals schon mit an Bord als Co-Sponsor des kleinen Radladens, der mich damals unterstützt hat. Irgendwann war dann die Luft raus und ich habe eine Renn-Pause eingelegt bin aber natürlich immer noch auf dem Rad unterwegs gewesen. Auch das ein oder andere Acros Teil wurde in der Zeit dann zu Testzwecken von mir gequält. Bei allem Spaß war es mir immer wichtig eine solide Basis zu haben.

 

Das Konzept ist ja scheinbar auch perfekt aufgegangen. 2015 konntest Du den Titel des Deutschen Enduro Meisters einheimsen. Cool – Du bist also immer schon sehr vielseitig auf dem Bike gewesen. Wann kam dann der Schritt in die professionelle Richtung? Hast Du dann alles auf eine Karte gesetzt um Profi zu werden?

Mit der Gründung des Focus Trail Teams und dem aufkeimenden Enduro Trend hat alles dann eine neue Form angenommen. Ich konnte dann glücklicherweise meinen Ingenieurs Job perfekt mit den Team Aktivitäten verbinden und war dann glücklicherweise nicht nur vom Radfahren abhängig.Acros hat das Focus Trail Team ja auch unterstützt.

Hi Fabian, schön, dass wir bei Dir sein dürfen und Du ein wenig Zeit hast um mit uns ein bisschen „Pedal-Talk“ abzuhalten. Erzähle doch kurz für die Leute, die nicht kennen, Deinen sportlichen Werdegang!

Ja, am Anfang habe ich als XC Racer gestartet, musste dann schnell feststellen, dass meine Stärken eher im bergab Bereich lagen. So bin ich dann auch schnell zum Dualslalom gekommen.Die richtige Initialzündung kam dann mit dem Sieg des Hobby Junioren Weltmeister Titels im Dualslalom 2001. Parallel dazu gab es immer Ausflüge in Richtung Downhill, BMX und Enduro. Acros war damals schon mit an Bord als Co-Sponsor des kleinen Radladens, der mich damals unterstützt hat. Irgendwann war dann die Luft raus und ich habe eine Renn-Pause eingelegt bin aber natürlich immer noch auf dem Rad unterwegs gewesen. Auch das ein oder andere Acros Teil wurde in der Zeit dann zu Testzwecken von mir gequält. Bei allem Spaß war es mir immer wichtig eine solide Basis zu haben.

 

Das Konzept ist ja scheinbar auch perfekt aufgegangen. 2015 konntest Du den Titel des Deutschen Enduro Meisters einheimsen. Cool – Du bist also immer schon sehr vielseitig auf dem Bike gewesen. Wann kam dann der Schritt in die professionelle Richtung? Hast Du dann alles auf eine Karte gesetzt um Profi zu werden?

Mit der Gründung des Focus Trail Teams und dem aufkeimenden Enduro Trend hat alles dann eine neue Form angenommen. Ich konnte dann glücklicherweise meinen Ingenieurs Job perfekt mit den Team Aktivitäten verbinden und war dann glücklicherweise nicht nur vom Radfahren abhängig.Acros hat das Focus Trail Team ja auch unterstützt.

Wie kam es zu Deiner Verbindung zu uns und zu Deiner persönlichen Acros Story?

Der Kontakt war eigentlich schon immer irgendwie da über die Sponsoring Geschichten. Nach einem Praktikum und diversen Ferienjob Aktivitäten, während derer ich sogar an der legendären Acros Mamba Federgabel schrauben durfte, wurde es ernsthafter. Mein Ziel war es mein Studium möglichst praxisnah zu gestalten, so konnte ich währenddessen bei Acros schon in den Ingenieursalltag hineinschnuppern.

 

Ok, das heißt dass Du Dich nicht nur auf sportlicher Ebene vorangepusht hast. Wie kam es letzten Endes dann zum A-Flat Pedal und wie konntest Du Deine Erfahrungen aus dem Rennsport mit einbringen?

Die Vorgabe damals war sehr einfach – entwickele ein neues Acros Pedal. Somit hatte ich alle Freiheiten und konnte nach meinen eigenen Vorstellungen drauf los konstruieren. Die meisten Pedale auf dem Markt waren sehr klein von der Plattform her. So lag der Grund des Erfolges in der großen Auflagefläche für die Füsse für eine bessere Kontrolle über das Bike und das heutige A-Flat XL war geboren. Der eigentliche Urvater der A-Flat Serie. Grundsätzlich merkt man den Produkten an ob diese von Schreibtischtätern oder von Leuten, die aus dem Sport kommen, entwickelt wurden. Das A-Flat hat ja eine sehr eigenständige, charakteristische Form. Was war die Idee dahinter ? Bei der großen Plattform ist es wichtig trotzdem noch genügend Bewegungsfreiheit zu haben um nicht gleich an jedem Stein anzuecken. So wurden die Ecken abgeschrägt um hier das Maximum herauszuholen. Auch sollten die Pins gut zugänglich und sinnvoll platziert sein. Wichtig natürlich auch die Stabilität des Pedals. Das alles ist dann schlussendlich in das Design eingeflossen. Mit dem MD als Allroundpedal und dem SL für Gewichtsfetischisten konnte die A-Flat Familie dann noch komplettiert werden.

Wie kam es zu Deiner Verbindung zu uns und zu Deiner persönlichen Acros Story?

Der Kontakt war eigentlich schon immer irgendwie da über die Sponsoring Geschichten. Nach einem Praktikum und diversen Ferienjob Aktivitäten, während derer ich sogar an der legendären Acros Mamba Federgabel schrauben durfte, wurde es ernsthafter. Mein Ziel war es mein Studium möglichst praxisnah zu gestalten, so konnte ich währenddessen bei Acros schon in den Ingenieursalltag hineinschnuppern.

 

Ok, das heißt dass Du Dich nicht nur auf sportlicher Ebene vorangepusht hast. Wie kam es letzten Endes dann zum A-Flat Pedal und wie konntest Du Deine Erfahrungen aus dem Rennsport mit einbringen?

Die Vorgabe damals war sehr einfach – entwickele ein neues Acros Pedal. Somit hatte ich alle Freiheiten und konnte nach meinen eigenen Vorstellungen drauf los konstruieren. Die meisten Pedale auf dem Markt waren sehr klein von der Plattform her. So lag der Grund des Erfolges in der großen Auflagefläche für die Füsse für eine bessere Kontrolle über das Bike und das heutige A-Flat XL war geboren. Der eigentliche Urvater der A-Flat Serie. Grundsätzlich merkt man den Produkten an ob diese von Schreibtischtätern oder von Leuten, die aus dem Sport kommen, entwickelt wurden. Das A-Flat hat ja eine sehr eigenständige, charakteristische Form. Was war die Idee dahinter ? Bei der großen Plattform ist es wichtig trotzdem noch genügend Bewegungsfreiheit zu haben um nicht gleich an jedem Stein anzuecken. So wurden die Ecken abgeschrägt um hier das Maximum herauszuholen. Auch sollten die Pins gut zugänglich und sinnvoll platziert sein. Wichtig natürlich auch die Stabilität des Pedals. Das alles ist dann schlussendlich in das Design eingeflossen. Mit dem MD als Allroundpedal und dem SL für Gewichtsfetischisten konnte die A-Flat Familie dann noch komplettiert werden.

Wir haben jetzt über das äußere Design gesprochen, aber es kommt ja auch auf die inneren Werte an – erzähl uns doch noch was die Gedanken bei der Achskonstruktion waren.

Ich bin kein Fan von „Over- Engineering“ – keep it simple ist oft der bessere Weg. In der Theorie gibt es scheinbar bessere Lösungen, die sich aber in der Praxis dann oft nicht als tauglich erweisen. Aus diesem Grund haben wir zu Bewährtem gegriffen und vertrauen auf ein Gleitlager in Kombination mit einem Kugellager. Diese Lösung ist robust und zuverlässig. Zudem lässt sich das Ganze einfach warten.

 

Vielen Dank für den tiefen Einblick. Das ist schon sehr interessant was für Gedanken und Ideen in einem scheinbar recht einfachen Produkt wie einem Pedal stecken. Was sind Deine Pläne für die Zukunft beruflich und sportlich?

Haha, ja leider wird man ja nicht jünger von daher wird die Anzahl der Rennen, die ich bestreiten werde, eher weniger werden. Beruflich widme ich mich jetzt wieder zu 100% dem Engineering. Da bin ich auch froh bei einem Bikehersteller tätig sein zu können und nicht nine to five – mäßig, zum Besipiel, an einem Aussenspiegelmotor beim Daimler arbeiten muss. Es ist schon cool seine eigenen Ideen und seine Passion in ein Produkt einfließen lassen zu können, dass man auch selbst benutzt. Es werden sicher immer wieder interessante Projekte auf dem Bike kommen. Zuletzt waren wir auf einem Bike-Packing Trip in der Nähe von Barcelona. Das war neben den Enduro Aktivitäten auch eine schöne Action.

Fabian, danke Dir für Deine Zeit und den leckeren Espresso. Das Acros Team wünscht Dir „Happy Trails“ und immer eine Handbreit Dreck unter dem Reifen!

Wir haben jetzt über das äußere Design gesprochen, aber es kommt ja auch auf die inneren Werte an – erzähl uns doch noch was die Gedanken bei der Achskonstruktion waren.

Ich bin kein Fan von „Over- Engineering“ – keep it simple ist oft der bessere Weg. In der Theorie gibt es scheinbar bessere Lösungen, die sich aber in der Praxis dann oft nicht als tauglich erweisen. Aus diesem Grund haben wir zu Bewährtem gegriffen und vertrauen auf ein Gleitlager in Kombination mit einem Kugellager. Diese Lösung ist robust und zuverlässig. Zudem lässt sich das Ganze einfach warten.

 

Vielen Dank für den tiefen Einblick. Das ist schon sehr interessant was für Gedanken und Ideen in einem scheinbar recht einfachen Produkt wie einem Pedal stecken. Was sind Deine Pläne für die Zukunft beruflich und sportlich?

Haha, ja leider wird man ja nicht jünger von daher wird die Anzahl der Rennen, die ich bestreiten werde, eher weniger werden. Beruflich widme ich mich jetzt wieder zu 100% dem Engineering. Da bin ich auch froh bei einem Bikehersteller tätig sein zu können und nicht nine to five – mäßig, zum Besipiel, an einem Aussenspiegelmotor beim Daimler arbeiten muss. Es ist schon cool seine eigenen Ideen und seine Passion in ein Produkt einfließen lassen zu können, dass man auch selbst benutzt. Es werden sicher immer wieder interessante Projekte auf dem Bike kommen. Zuletzt waren wir auf einem Bike-Packing Trip in der Nähe von Barcelona. Das war neben den Enduro Aktivitäten auch eine schöne Action.

Fabian, danke Dir für Deine Zeit und den leckeren Espresso. Das Acros Team wünscht Dir „Happy Trails“ und immer eine Handbreit Dreck unter dem Reifen!

DOWN THE TRAILS – LIFE OF FABIAN SCHOLZ

DOWN THE TRAILS – LIFE OF FABIAN SCHOLZ

ACROS GRAVEL LENKER – Für Abenteurer und Überland-Pendler

Für uns bedeutet Rennrad fahren nicht die verbissene Jagd nach Hundertsteln. Wir wollen wie mit dem Mountainbike die ausgetretenen Pfade verlassen, Unbekanntem begegnen und aus dem täglichen Trott ausbrechen. Das moderne Rennrad ist dafür unsere effiziente Alternative zum Mountainbike, die wir sowohl auf dem Weg zur [...]

INTERVIEW | LET´S TALK PEDAL – Mit Enduro Profi und Ingenieur Fabian Scholz

Unser Ansatz ist es die Zeit auf Deinem Bike immer noch ein Stückchen besser zu machen. Grund genug Euch die kreativen Köpfe hinter unseren Produkten vorzustellen. Wir haben uns mit Enduro-Racer und Entwickler unseres A-Flat Pedals Fabian Scholz zum Frühstück getroffen. Fabian hat seine alte La [...]

Load More Posts
2018-04-25T09:58:14+00:00